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Aktuelles

Tag der Nachhaltigkeit

Die Gemeinde Cölbe und der St. Elisabeth-Verein und laden am 10. September zum 6. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit ein.

Unter dem Motto „Lebendig – Vielfältig – Nachhaltig: Unser Hessen in Stadt und Land“ wird es von 14 bis 18 Uhr rund um die Gemeindehalle in Cölbe ein abwechslungsreiches Programm geben. Die Besucherinnen und Besucher bekommen die Möglichkeit ganz praktisch zu erfahren wie Nachhaltigkeit gelebt werden kann: Ob beim Ausprobieren eines der Lastenfahrräder von Freie Lasten, am Stand des Repair-Café Cölbe oder am Glücksrad der Gemeinwohlökonomiegruppe Lahn-Eder. Wer bei so vielen Ideen eine Stärkung benötigt, kann mit der „Fleckenbühler-Stulle“ zwischendurch Energie tanken.

Ab 15 Uhr startet das Rahmenprogramm mit einem Vortrag zum Thema Elektromobilität und der Vorstellung des BNE-Netzwerkes in Form eines interaktiven Impulsvortrags unter dem Titel „Zukunft lernen? Bildung für nachhaltige Entwicklung im 21. Jahrhundert“. Den Abschluss bildet um 18 Uhr die Siegerehrung des diesjährigen Stadtradelns des Landkreis Marburg-Biedenkopf. Für die Gemeinde Cölbe können an diesem Tag noch letzte Kilometer gesammelt werden, zum Beispiel auf dem Weg in die Gemeindehalle.

Sei dabei – wir sind es schon!

 

 

Der erste Film ist da!

Nachdem am 01.10.2019 die Premiere in Dresden statt gefunden hat, darf der Film nun gezeigt werden. In 6:43 Minuten wird die Gemeinde und bestehende Projekte gezeigt und Mitmachende interviewt. Das Filmporträt gibt Einblicke in Projekte und Initiativen vor Ort, die Lösungsansätze für Herausforderungen einer Gemeinde im ländlichen Raum darstellen. Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Filmemacher Sebastian Linda in Kooperation mit der Gemeinde Cölbe, dem St. Elisabeth Verein und den Teilnehmenden des Stories of Change Filmworkshop. Die Gemeinde Cölbe unterstützte viele der Projekte in der Startphase. 

Reinigen des Cölber Wehrs

Immer wieder ist die Situation am Cölber Wehr ein Ärgernis. Müll in den Wiesen, Reste von Chemikalien sickern in die Lahn und sogar Autos werden gewaschen. Diese Situation macht das wunderschöne Ausflugsziel im Naturschutzgebiet zu einem Schandfleck in der Gemeinde. Zusammen mit dem Bürgermeister Dr. Ried hat Matthias Bender eine Lösung für das Problem gesucht und gefunden. Die Zufahrt für Autos wurde gesperrt und eine Müllbox wird aufgestellt und regelmäßig von der Gemeinde entsorgt. Um die Hinterlassenschaften zu beseitigen finden nun gemeinschaftliche Müllsammelaktionen statt. Matthias Bender und seine Mitstreiter haben am 29.09. um 10 Uhr das erste Mal „aufgeräumt“, mehrere Säcke Müll gesammelt und einen alten Reifen aus der Lahn gefischt. Interessierte können sich direkt an Matthias.Bender8638@web.de wenden. Langfristig geplant ist eine feste Gruppe, die sich um die Verschönerung des Wehrs kümmert, z.B. auch durch zukünftige Renaturierungsmaßnahmen oder den Bau einer Natursteinmauer. Kommende Aktionen (die nächste findet am 10.11.2019 statt) werden unter der Rubrik "Termine" veröffentlicht.

Mirabellenmarmelade

Am 09.08. wurde Marmelade gekocht! Barbara Fiebiger und zwei weitere Cölber Bürgerinnen nutzten die Möglichkeit zwei Mirabellenbäume auf einem Gelände des St. Elisabeth-Vereins in Cappel von Ihrer süßen Last zu befreien. Mit Hilfe einer großen Leiter wurden die Früchte geerntet und noch am gleichen Tag in Cölbe entsteint und weiter verarbeitet. Am Ende ließ sich das Ergebnis sehen und der Geschmack der selbstgekochten Marmelade machte die Mühe und den Aufwand mehr als wett. Die Beteiligten sind sich einig: Das müssen wir wiederholen! Weitere Interessierte für zukünftige Einkoch-Aktionen können sich direkt bei Barbara Fiebiger melden.

Projektgruppentreffen vom 09.07. in Reddehausen – Bepflanzung der Strasse „Im Talgrund“ Richtung Schönstadt

Auf dem Projektgruppentreffen stellte die Waldjugend Rosphetal, vertreten durch Johannes Knöppel und den Forstpaten Norbert Wegener, die Maßnahme vor, die Gemeindestraße „Im Talgrund“ von der Südseite her mit einer Alleebepflanzung vor der starken Sonneneinstrahlung zu schützen. Anschaulich wurde auf einem handgemalten Modell (eine upgecyclete 70er Jahre Tapete!) den Verlauf der im Burgwald abgekühlten Luft und der nachfolgenden Erwärmung durch den sich aufheizenden Asphalt der Straße dar.

Durch eine Alleebepflanzung zur Sonnenseite hin (alle 10 Meter ein klimafester Baum wie Eichen oder Kastanien) kann nicht nur die Erwärmung der Luft abgemildert werden, auch Tiere und Insekten finden dort einen zusätzlichen Lebensraum. Die Setzlinge können durch die Entnahme von Wildlingen ohne finanziellen Aufwand organisiert werden, die Bepflanzung übernähme die Waldjugend. Die Idee wurde begeistert aufgenommen und die anwesende Ortsvorsteherin von Schönstadt, Frau Barbara Fiebiger sowie Herr Thomas Rotarius als Mitglied des Gemeindevorstandes nahmen sich der Idee direkt an und werden mit der Gemeinde eine mögliche Umsetzung besprechen.