"Walk of Future“: Wenn Jugendliche ihren eigenen Klima-Weg gehen - auch digital, per Mail an kia@elisabeth-verein.de

Die Gemeinde Cölbe und der St. Elisabeth-Verein laden Jugendliche ein, ihre Zukunftswünsche „aufzutafeln“

Cölbe. Junge Menschen aus Cölbe und den Ortsteilen sowie dem St. Elisabeth-Verein Marburg können im wahrsten Sinne des Wortes ihren eigenen Klima-Weg gehen: ab Januar wieder entlang von 15 Tafeln, die dann in allen Ortsteilen aufgestellt sind, ab dieser Woche aber auch im Internet unter xn--clber-klimawandel-zzb.de. Dort können die Jugendlichen ihre Wunschvorstellungen aufschreiben, wie sie in Zukunft leben wollen - via Internet auch von auswärts.
Dass Jugendliche beim Klimaschutzprojekt „Hand auf`s Herz – Cölbe schützt Klima“ eine wichtige Rolle spielen, ist nicht von der Hand zu weisen – deshalb legen die Projektpartner Gemeinde Cölbe und St. Elisabeth-Verein den jungen Menschen aus Cölbe und dem St. Elisabeth-Verein im Rahmen von „Klimaschutz im Alltag (KiA)“ den „Walk of Future“ ans Herz.
Nachdem in kürzester Zeit schon zahlreiche Antworten auf den bereits vor Ort aufgestellten Tafeln stehen, macht das Projekt über Weihnachten in der Form des „realen Gehens“ Ferien. In dieser Zeit werden die Tafeln mit einem neuen Untergrund versehen, um sie weiter beschreiben zu können. Nach Ende der Ferien werden sie wieder an den gewohnten Standorten bis Ende Februar zu finden sein.
„Wie stellst du dir das Zusammenleben in der Gemeinde in Zukunft vor? Von wo willst du zukünftig deine Energie beziehen? Und von wo dein Obst und Gemüse?“ Das sind nur drei von insgesamt 15 Fragen zu den Wunschvorstellungen für die Zukunft, die die Junge Entwicklung Fördern (JEF), der Trägerverein der Jugendarbeit in Cölbe, gemeinsam mit Jugendlichen entwickelt hat.
Die Fragen sind auf 15 Tafeln vorzufinden, die auf Plakatständern, die von den Mitarbeitenden von JEF mit Cölber Jugendlichen gezimmert wurden, über Cölbe und seine Ortsteile verteilt aufgestellt wurden. Auf jeder Tafel befindet sich eine Frage, die Antworten werden täglich eingesammelt und ausgewertet und können alternativ auch im Internet hinterlassen werden.
Die verschiedenen Tafel-Standorte sind auf einer Karte zu entdecken, die sich über den unten stehenden QR-Code auslesen lässt, oder per „Ranzoomen“ auf der Karte unter dem unten stehenden Link. Auf diese Weise kann man den „Walk of Future“ entweder klimafreundlich mit dem Rad abfahren oder aber auch im Internet nachschauen.
Die Jugendlichen des St. Elisabeth-Vereins können über die Kinder- und Jugendvertretung per Internet oder Mail ihren eigenen „Walk of Future“ gehen – natürlich können auch junge Menschen, die weder eine Verbindung zu Cölbe noch zum St. Elisabeth-Verein haben, via Internet „mitgehen“: per Mail an kia@elisabeth-verein.de

Die Termine für den „Walk of Future“ werden frühzeitig bekanntgegeben. Soweit es die Pandemie zulässt, werden die Ergebnisse auch im Rahmen einer Präsenzveranstaltung veröffentlicht, die als sog. Zukunftskonferenz wegweisend sein soll.
Mehr Infos zum „Walk of Future” und dem Projekt „Klimaschutz im Alltag (KiA)“ gibt es unter www.cölber-klimawandel.de.
Kontaktpersonen beim St. Elisabeth-Verein:
Michael Nass, E-Mail: m.nass@elisabeth-verein.de
Ulrich Betz, E-Mail: u.betz@elisabeth-verein.de
kia@elisabeth-verein.de

Standorte

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Nachhaltigkeit zum Dabeisein, Mitmachen und Informieren

Gemeinde Cölbe und St. Elisabeth-Verein beteiligten sich mit Gemeinschaftsprojekt hessenweiten Aktionstag.

Mit einem Informations- und Aktionstag in und vor der Gemeindehalle haben sich die Gemeinde Cölbe und der St. Elisabeth-Verein am 6. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit beteiligt. Insgesamt 120 Akteure und Gäste waren dabei.

Sehen, schmecken, hören und fühlen was hinter dem Gedanken eines nachhaltigen Lebensstils steckt – ganz im Sinne des landesweiten Nachhaltigkeitsages fand der Informations- und Aktionstag in Cölbe statt. Ganz  nach dem Motto des Landes: „Denn nur wer weiß, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, kann auch selbst aktiv werden.“

Cölbe Bürgermeister Dr. Jens Ried unterstrich in seiner Begrüßungsrede den Stellenwert des Themas in der Gemeinde und betonte, dass es bereits zahlreiche Initiativen gebe, die sich mit dem Thema befassten, nicht nur das Gemeinschaftsprojekt mit dem St. Elisabeth-Verein: Klimaschutz im Alltag.

Sei dabei – wir sind es schon!

 

 

Der erste Film ist da!

Nachdem am 01.10.2019 die Premiere in Dresden statt gefunden hat, darf der Film nun gezeigt werden. In 6:43 Minuten wird die Gemeinde und bestehende Projekte gezeigt und Mitmachende interviewt. Das Filmporträt gibt Einblicke in Projekte und Initiativen vor Ort, die Lösungsansätze für Herausforderungen einer Gemeinde im ländlichen Raum darstellen. Der Film ist ein Gemeinschaftsprojekt mit Filmemacher Sebastian Linda in Kooperation mit der Gemeinde Cölbe, dem St. Elisabeth Verein und den Teilnehmenden des Stories of Change Filmworkshop. Die Gemeinde Cölbe unterstützte viele der Projekte in der Startphase. 

Reinigen des Cölber Wehrs

Immer wieder ist die Situation am Cölber Wehr ein Ärgernis. Müll in den Wiesen, Reste von Chemikalien sickern in die Lahn und sogar Autos werden gewaschen. Diese Situation macht das wunderschöne Ausflugsziel im Naturschutzgebiet zu einem Schandfleck in der Gemeinde. Zusammen mit dem Bürgermeister Dr. Ried hat Matthias Bender eine Lösung für das Problem gesucht und gefunden. Die Zufahrt für Autos wurde gesperrt und eine Müllbox wird aufgestellt und regelmäßig von der Gemeinde entsorgt. Um die Hinterlassenschaften zu beseitigen finden nun gemeinschaftliche Müllsammelaktionen statt. Matthias Bender und seine Mitstreiter haben am 29.09. um 10 Uhr das erste Mal „aufgeräumt“, mehrere Säcke Müll gesammelt und einen alten Reifen aus der Lahn gefischt. Interessierte können sich direkt an Matthias.Bender8638@web.de wenden. Langfristig geplant ist eine feste Gruppe, die sich um die Verschönerung des Wehrs kümmert, z.B. auch durch zukünftige Renaturierungsmaßnahmen oder den Bau einer Natursteinmauer. Kommende Aktionen (die nächste findet am 10.11.2019 statt) werden unter der Rubrik "Termine" veröffentlicht.

Mirabellenmarmelade

Am 09.08. wurde Marmelade gekocht! Barbara Fiebiger und zwei weitere Cölber Bürgerinnen nutzten die Möglichkeit zwei Mirabellenbäume auf einem Gelände des St. Elisabeth-Vereins in Cappel von Ihrer süßen Last zu befreien. Mit Hilfe einer großen Leiter wurden die Früchte geerntet und noch am gleichen Tag in Cölbe entsteint und weiter verarbeitet. Am Ende ließ sich das Ergebnis sehen und der Geschmack der selbstgekochten Marmelade machte die Mühe und den Aufwand mehr als wett. Die Beteiligten sind sich einig: Das müssen wir wiederholen! Weitere Interessierte für zukünftige Einkoch-Aktionen können sich direkt bei Barbara Fiebiger melden.

Projektgruppentreffen vom 09.07. in Reddehausen – Bepflanzung der Strasse „Im Talgrund“ Richtung Schönstadt

Auf dem Projektgruppentreffen stellte die Waldjugend Rosphetal, vertreten durch Johannes Knöppel und den Forstpaten Norbert Wegener, die Maßnahme vor, die Gemeindestraße „Im Talgrund“ von der Südseite her mit einer Alleebepflanzung vor der starken Sonneneinstrahlung zu schützen. Anschaulich wurde auf einem handgemalten Modell (eine upgecyclete 70er Jahre Tapete!) den Verlauf der im Burgwald abgekühlten Luft und der nachfolgenden Erwärmung durch den sich aufheizenden Asphalt der Straße dar.

Durch eine Alleebepflanzung zur Sonnenseite hin (alle 10 Meter ein klimafester Baum wie Eichen oder Kastanien) kann nicht nur die Erwärmung der Luft abgemildert werden, auch Tiere und Insekten finden dort einen zusätzlichen Lebensraum. Die Setzlinge können durch die Entnahme von Wildlingen ohne finanziellen Aufwand organisiert werden, die Bepflanzung übernähme die Waldjugend. Die Idee wurde begeistert aufgenommen und die anwesende Ortsvorsteherin von Schönstadt, Frau Barbara Fiebiger sowie Herr Thomas Rotarius als Mitglied des Gemeindevorstandes nahmen sich der Idee direkt an und werden mit der Gemeinde eine mögliche Umsetzung besprechen.